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#1
Über Falcon / Entstehung von Falcon-Coin
Letzter Beitrag von m2000 - Feb 20, 2026, 01:35 NACHMITTAGS
Aus Neugier habe ich mit der Arbeit an Falcon begonnen. Mitte 2025 nahm die Diskussion um die Quantengefahr für Bitcoin Fahrt auf. Es wurde klar, dass dies insbesondere für kleinere Kryptowährungen zu einem echten Problem werden würde.

Der Grund ist ganz einfach.
Änderungen am Bitcoin-Code, die so tiefgreifend sind, benötigen den ,,Konsens" der Community. Also eine Mehrheit, die diese Änderung mitträgt. Um Bitcoin quantensicher zu machen, muss das Programm so umgeschrieben werden, dass die alte Blockchain damit unbrauchbar würde. Alles, was nach dieser Änderung passiert, passt einfach nicht mehr in die alte Blockchain. Bitcoin würde als neue Kryptowährung neu starten.

Weil ich nun wissen wollte, ob das technisch wirklich so schwierig ist, habe ich mir den Sourcecode von Bitcoin angesehen und nach einer Lösung gesucht.
Schnell wurde klar, dass eine neue Kryptografie der einzige sichere Weg ist.
Damit war aber auch klar, dass es keine einfache Lösung gibt.
Bitcoin durch ein einfaches ,,Update" fit zu machen für die Post-Quantum-Ära ist nicht möglich.

Ich habe dann damit begonnen, mir anzuschauen, welche Algorithmen geeignet wären, um eine Kryptowährung quantensicher zu machen. Dabei bin ich auf den Algorithmus ,,Falcon" gestoßen. Dieser ist nach NIST-Standard quantensicher.
Also habe ich damit begonnen, ihn in den Bitcoin-Sourcecode zu implementieren.


Der Name unserer Währung stammt aus dieser Phase.
Nachdem ich den Code soweit hatte und alles funktionierte, fing ich an, ihn zu testen.
Alles schien in Ordnung zu sein. Bei den ersten Sicherheitstests wurde jedoch klar, dass Falcon zwar quantensicher war, der Algorithmus aber Türen für andere Angriffsmöglichkeiten öffnete. Die Kryptowährung ,,Falcon" war zu diesem Zeitpunkt also nicht sicherer als Bitcoin, sondern ganz im Gegenteil.

Es wurde klar, dass der Algorithmus für Kryptowährungen nicht geeignet ist.
Die Tür für Sidechannel-Attacken und für Timing-Leaks und Memory-Leaks wurde durch Falcon weit aufgestoßen. Damit wäre eine Kryptowährung auf Basis von Falcon für fast jeden angreifbar.

Deshalb die Warnung: Keine auf dem Algorithmus Falcon basierende Kryptowährung nutzen!

Ich musste nun einen anderen Weg gehen.
Ich habe mich für den Algorithmus ,,Dilithium" entschieden.
Dieser konnte ebenfalls in Bitcoin implementiert werden.
Allerdings konnten eventuelle Sicherheitslücken durch Anpassungen im Code geschlossen werden, was bei Falcon nicht möglich war.

Nache

Nachdem ich vorher Monate lang mit dem falschen Algorithmus gearbeitet hatte, fing ich nun mit Dilithium neu an.
Und ich habe mich entschlossen, nicht nur die Signaturen, sondern alles auf Dilithium umzustellen.
Ich dachte mir, dass es kaum ausreichen kann, wenn nur ein Teil des gesamten Prozesses abgesichert wird. Warum die Haustür sicher abschließen, wenn man die Terrassentür dann ständig offenstehen lässt?

Es dauerte wieder Monate. Ein Versuch nach dem anderen, ein Rückschlag nach dem anderen. Irgendwann lief dann alles technisch zuverlässig und konnte getestet werden.

Danach habe ich nach anderen Projekten für quantensichere Währungen gesucht. Alle nutzen entweder Falcon als Grundlage, was gefährlich ist. Oder sie konzentrierten sich allein auf die Signaturen, was meiner Meinung nach nicht ausreicht.

Mir ist kein Projekt bekannt, das ähnlich weit geht wie FALCON-COIN. Und wenn doch, stehen diese noch ganz am Anfang der Entwicklung.

Das hat mich dazu bewegt, das gesamte Projekt öffentlich zu starten.
#2
News / Warnung vor "Bitcoin Hyper"
Letzter Beitrag von m2000 - Feb 19, 2026, 04:27 NACHMITTAGS
Bitcoin Hyper: Zwischen Marketing-Hype und Warnsignalen – Was Anleger wissen müssen

In der Welt der Kryptowährungen versprechen neue Projekte oft die Lösung für die Probleme der etablierten Giganten. Aktuell zieht ,,Bitcoin Hyper" die Aufmerksamkeit auf sich. Mit dem Versprechen extremer Transaktionsgeschwindigkeiten, die den ursprünglichen Bitcoin alt aussehen lassen sollen, lockt das Projekt Investoren an. Doch hinter der glänzenden Fassade aus groß angelegten Werbekampagnen mehren sich die Anzeichen, die zur Vorsicht mahnen.
Die Fassade: Bezahlte ,,Fachartikel" statt echte Berichterstattung

Wer nach Bitcoin Hyper sucht, stößt schnell auf Artikel in namhaften Finanzmagazinen. Dies erweckt den Anschein von Seriosität und Akzeptanz in der Finanzwelt. Bei genauerer Analyse zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Viele dieser Beiträge sind keine redaktionellen Artikel, sondern als ,,Advertorials" gekennzeichnete, bezahlte Werbeflächen. Dass ein Projekt massiv Kapital in Image-Kampagnen investiert, während die technische Umsetzung stagniert, ist in der Szene ein bekanntes Warnsignal.
Der ,,Endlos-Presale" und die fehlende Transparenz

Eines der kritischsten Merkmale von Bitcoin Hyper ist der Vorverkauf (Presale). Während seriöse Projekte klare Zeitrahmen und Obergrenzen setzen, scheint der Presale von Bitcoin Hyper kein Ende zu finden.

    Kapitalfluss ohne Gegenwert: Obwohl laut Berichten bereits über 30 Millionen US-Dollar eingenommen wurden, läuft der Verkauf ungebremst weiter.

    Keine Verfügungsgewalt: Käufer erhalten keine echten Coins in ihre eigenen Wallets. Sie sehen lediglich Zahlen in einem Web-Interface – ein Versprechen auf eine zukünftige Auszahlung, die an das Ende des Presales gekoppelt ist, welches jedoch immer wieder verschoben wird.

    Roadmap-Verzug: Das Projekt hinkt seinen eigenen Zeitplänen weit hinterher, was die Zweifel an der technischen Realisierbarkeit verstärkt.

Bagatellisierung der Quantengefahr

Ein weiterer auffälliger Punkt ist der Umgang mit der Bedrohung durch Quantencomputer. Während Experten weltweit die Post-Quanten-Kryptografie als die nächste große Sicherheitsstufe ansehen, spielt Bitcoin Hyper dieses Risiko herunter. Unter Berufung auf anonyme ,,Experten" wird die Sorge vor Quantenangriffen als ,,Hysterie" abgetan.

Interessanterweise nutzen betrügerische Projekte oft genau diese Strategie: Sie diskreditieren echte technologische Fortschritte (wie quantensichere Algorithmen), um von der eigenen technischen Rückständigkeit oder fehlenden Sicherheitsarchitektur abzulenken.
Checkliste: Woran erkennt man einen seriösen Presale?

Um sich vor Verlusten zu schützen, sollten Anleger jedes neue Projekt an diesen drei Säulen der Transparenz messen:

    Zeitliche Befristung: Ein seriöser Vorverkauf hat ein fest definiertes Start- und Enddatum (z.B. maximal 90 Tage). Ein ,,endloser" Verkauf dient meist nur dazu, so viel Kapital wie möglich abzugreifen, ohne jemals liefern zu müssen.

    Limitierte Menge (Hard Cap): Es muss klar kommuniziert werden, wie viele Coins insgesamt existieren und wie viele davon im Presale verkauft werden.

    On-Chain Transparenz (Explorer): Ein echter Presale sollte über einen Blockchain-Explorer nachvollziehbar sein. Käufer sollten ihre Coins idealerweise sofort in eine eigene, private Wallet (Self-Custody) erhalten, anstatt nur ein Guthaben auf einer Website zu sehen.

Fazit

Bitcoin Hyper weist derzeit viele Merkmale auf, die in der Vergangenheit mit gescheiterten oder betrügerischen Krypto-Projekten in Verbindung gebracht wurden. Die Kombination aus aggressivem Marketing, intransparenten Verkaufsstrukturen und der Verharmlosung technischer Risiken sollte für jeden Investor ein Alarmzeichen sein. In einem Markt, der auf Vertrauen und Code basiert, ist blinde Hoffnung auf schnelle Gewinne oft der sicherste Weg zum Totalverlust.
#3
News / Bitcoin vor dem "freeze"?
Letzter Beitrag von m2000 - Feb 19, 2026, 03:10 NACHMITTAGS
Bitcoin vor dem ,,Quanten-Freeze": Die schleichende Entwertung der Satoshi-Ära

Die Bitcoin-Community steht vor einer ihrer größten Zerreißproben. Während die technologische Singularität – der Moment, in dem Quantencomputer heutige Verschlüsselungen knacken – immer näher rückt, entbrennt eine Debatte über die Integrität des Netzwerks. Im Kern geht es um die Frage: Müssen wir Bitcoin-Besitzer enteignen, um das System zu retten?
Die technologische Sackgasse

Bitcoin basiert auf dem ECDSA-Verfahren (Elliptic Curve Digital Signature Algorithm). Diese kryptografische Hürde ist für herkömmliche Computer unüberwindbar, für Quantenrechner jedoch trivial. Mithilfe des Shor-Algorithmus kann ein Quantenrechner aus einem öffentlichen Schlüssel (Public Key) den privaten Schlüssel berechnen.

Besonders kritisch sind hierbei zwei Punkte:

    Sichtbare Public Keys: In der Anfangszeit von Bitcoin (Pay-to-Public-Key) wurden öffentliche Schlüssel direkt in der Blockchain gespeichert. Auch bei Adresswiederholungen werden diese Schlüssel preisgegeben.

    Angriffsfenster: Sobald ein Public Key bekannt ist, kann ein Angreifer in Sekundenbruchteilen die Kontrolle über das Wallet übernehmen.

Der Vorschlag: ,,Einfrieren" statt Diebstahl

Da ein technisches Upgrade von Bitcoin auf quantensichere Standards (wie Post-Quantum Cryptography) extrem komplex ist, wird in der Community ein drastischer Ausweg diskutiert: Das präventive Einfrieren von Bitcoins auf Wallets, deren Public Keys öffentlich sichtbar sind.

Man will damit einem ,,Quanten-Raubzug" zuvorkommen. Wer seine Coins über Jahre nicht bewegt hat (sogenannte ,,Sleeper-Wallets"), könnte feststellen, dass sein Guthaben durch einen Community-Konsens unbrauchbar gemacht wurde, bevor ein Hacker zuschlagen kann.
Warum ein Upgrade Bitcoin zerstören könnte

Theoretisch ließe sich Bitcoin auf gitterbasierte Verfahren wie Dilithium umstellen. Doch in der Praxis hieße das:

    Keine Abwärtskompatibilität: Coins der ,,alten Ära" könnten nicht einfach in die neue Ära mitgenommen werden.

    Identitätsverlust: Ein Bitcoin, der nicht mehr auf seinem ursprünglichen Algorithmus basiert, wäre technisch gesehen eine neue Währung. Die Community fürchtet eine Spaltung (Hard Fork), die den Wert beider Ketten ruinieren könnte.

Fazit für Anleger

Die Gefahr ist nicht mehr nur theoretisch. Wenn die Community sich darauf einigt, gefährdete Wallets einzufrieren, verlieren langjährige Hodler ihr Vermögen durch ein Protokoll-Update. Geschieht dies nicht, verlieren sie es durch Quanten-Hacker.

Anleger müssen sich frühzeitig mit Alternativen auseinandersetzen, die von Grund auf quantenresistent konzipiert wurden. Wer zu lange wartet, besitzt am Ende Bitcoins, die niemand mehr gegen echte Werte eintauschen möchte, da ihr Sicherheitsversprechen gebrochen wurde.
Quellenhinweise für die Recherche

    NIST (National Institute of Standards and Technology): Die Auswahl von CRYSTALS-Dilithium als Standard für quantenresistente Signaturen untermauert die technische Machbarkeit neuer Sicherheitswege.

    Deloitte Studie: "Quantum computers and the Bitcoin blockchain" belegt, dass ca. 25% aller zirkulierenden Bitcoins durch öffentlich bekannte Schlüssel unmittelbar gefährdet sind.

    Shor's Algorithmus (1994): Die mathematische Grundlage, die beweist, dass asymmetrische Kryptografie (ECDSA) durch Quantenrechner gebrochen werden kann.

    Falcon Coin Dokumentation: Erläutert die Umsetzung der Gitter-Härtung (Lattice-Hardening) zur Schließung von Side-Channel-Lücken.


https://www.btc-echo.de/news/cryptoquant-ceo-warnt-satoshi-nakamotos-bitcoin-sind-in-gefahr-225729/